Dienstag, 4. März 2008

Mate-Tee und Dulce de Leche

Nach unserer 18stuendigen Busfahrt von Rio sind wir in Florianopolis angekommen. Dort waren wir zwei Tage und haben an einem der 42 schoenen Straende der "Ilha de Santa Catharina" gelegen.
Dann folgte auch schon die naechste lange Busfahrt. Diesmal 20 Stunden nach Montevideo, Uruguay. Uruguay war schon etwas sauberer als Brasilien. Aber auch dort haben wir viele Armenviertel gesehen und der Muell wird noch mit Pferdekutschen abgeholt.
Monteviedeo haben wir zu Fuss erkundet. Wir standen auf dem Platz der Unabhaengigkeit und waren auf einem riesigen Markt.




Dort konnte man echt alles kaufen und es war super guenstig. Man konnte sogar alle moeglichen Tiere kaufen, die leider in viel zu kleine Kaefige gesteckt worden sind. Total suesse Hundebabies gab es fuer 5 Euro.
Witzig war, dass jeder mit seinem speziellen Mate-Tee Becher und Thermoskanne in der Hand rumlief. Anscheinend halten es die Menschen hier nicht einmal beim Einkaufen ohne ihren Mate-Tee aus. Wir haben auch schon welchen probiert. Ist aber schon etwas gewoehnungsbeduerftig.
Die zweite Stadt, die wir uns in Uruguay angeguckt haben, war "Colonia del Sacramento". Von hier aus ging naemlich unsere Faehre nach Buenos Aires. Colonia hat eine sehr schoene Altstadt. Lauter kleine Gassen, mit huebschen bunten Haeuschen. Viele schoene Plaetze und einen Leuchtturm auf den wir raufgeklettert sind.














Inzwischen sind wir nun in dem letzten Land unserer Reise - in Argentinien. Das beste hier: Dulce de Leche :)
Das ist eine total leckere Karamelcreme, die man immer und ueberall bekommt. Zum Fruehstueck, im Kuchen, auf Eis und Keksen. Lecker!
Die ersten Tage haben wir in Buenos Aires verbracht. Die Stadt hat uns echt gut gefallen, obwohl wir meistens schlechtes Wetter hatten. Man kann dort schoen am Hafen (Puerto Madre) entlanglaufen und in einem der vielen Restaurants Essen gehen. Christian hat ein riesiges Steak (mindestens 400g) verdrueckt. Natuerlich kann man auch in der kilometerlangen Fussgaengerzone shoppen gehen. Auf der Stadtrundfahrt, die wir mit einem offenen, bunt bemalten Bus gemacht haben, hielten wir im Stadtteil "La Boca". Dort war es echt schoen. Mal wieder bunt gestrichene Haeuser und Tangotaenzer an jeder Ecke.





















Wir waren im Stadtteil "San Telmo" auf einem tollen Handwerkermarkt. Ueberall gab es Vorfuehrungen von Artisten, Musikern und Tangotaenzern. Von Buenos Aires sind wir fuer zwei Tage nach "Tigre" gefahren. Wir waren in einem tollen Hotel, das man nur per Boot in 2 Stunden von Tigre City aus erreichen kann. Waere das Wetter gut gewesen, waere es dort bestimmt toll gewesen. Das Hotel liegt direkt am "Rio Parana", mit kleinem Sandstrand und Pool. Aber da es nur geregenet hat, sassen wir etwas fest und fuehlten uns nach Fiji zurueckversetzt :)
Jetzt sind wir in Mar del Plata, einem grossen Strandort suedlich von Buenos Aires. Eigentlich war es unser Plan, hier nur am Starnd zu liegen, und dann knackebraun nach Hause zu kommen :)
Aber wieder mal regnet es nur. Naja, wir druecken die Daumen fuer morgen, unseren letzten Tag hier. Dann geht es noch einmal kurz zurueck nach Buenos Aires, die letzten Souveniere fuer zu Hause kaufen. Und am Mittwoch werden wir in Hamburg landen. Ob ihrs glaubt oder nicht, wir freuen uns schon riesig. Obwohl das alles, was wir erlebt haben, natuerlich einzigartig war, so viel Spass gemacht hat und wir es jederzeit wieder so machen wuerden, ist es jetzt auch ein tolles Gefuehl wieder zurueck nach Hause zu kommen. Alle wieder zu sehen, im eigenen Bett zu schlafen und einfach mal kein Sightseeing machen zu muessen. Wir hoffen, wir sehen Euch alle bald.
Bis dann,
Nina und Christian


Mittwoch, 20. Februar 2008

Big Cities!

In Los Angeles angekommen liegen wir beide erstmal 2 Tage lang mit einer After-Fiji-Magenverstimmung flach. Deshalb blieb uns auch nicht mehr so richtig viel Zeit, um LA zu erkunden. Aber da unser Hostel direkt auf dem Hollywood Boulevard lag, konnten wir uns die Sterne des ¨Walk of Fame¨angucken, haben das Kodak Theatre gesehen, in der die Oscarverleihung stattfindet und waren in einem kleinen Oscarmuseum, in dem man den Oscar mal in der Hand halten durfte. Auch den Hollywood Schriftszug konnten wir dort aus der Ferne sehen.
Einen Tag sind wir noch nach Santa Monica gefahren. Dort sind wir am Pier entlanggeschlendert, haben einen Blick auf den Strand geworfen und haben zufaellig eine richtig schoene Fussgaengerzone gefunden. Also zum Shoppen ist das hier echt der Traum!
Aber ansonsten haben wir auf unseren Bus- und Taxifahrten nicht viel schoenes in LA gesehen, vor allem weil die Stadt in eine riesige Smogwolke gehuellt ist.

Anschliessend gings fuer zwei Tage nach Miami. Unser Hostel lag direkt am South Beach von Miami Beach. Dort war es schon ziemlich cool. Vor allem die vielen Luxusautos und Stretchlimos haben es Christian angetan. Wir haben eine Bootsfahrt zwischen den vielen tollen kleinen Star-Inseln hindurch gemacht. Man konnte Fisher Island und die Wahnsinnsvillen vieler Promis sehen.
Nun sind wir in Rio de Janeiro. Und sind froh, dass wir hier ueberhaupt angekommen sind. Erst hatte unser Flug naemlich einen Zwischenstopp in Sao Paulo, von dem wir nichts wussten und das Umsteigen dort war super chaotisch. Dann kommen wir Nachts in Rio an und unser PickUp ist natuerlich nicht da. Also mussten wir eine Nacht auf dem Fughafen schlafen. Ausserdem gabs noch das Problem, dass fast kein Mensch hier Englisch spricht und die meisten Bankautomaten unsere Karte nicht akzeptieren.
Aber zum Schluss sind wir doch noch in einem schoenen Hostel in Ipanema gelandet. Wir sind mit dem Fahrrad entlang den Copacabana gefahren und haben eine Stadtrundfahrt mitgemacht. Wir haben die ¨Samba Street¨gesehen, durch die die Karnevalszuege ziehen, waren an Rios Fussballstadion ¨Maracanã¨, sind durch den schoenen Stadtteil Santa Teresa gefahren und haben die Fevalas, die Armenviertel, gesehen.
Nun machen wir uns langsam auf den Weg Richtung Buenos Aires. Unser erster Stopp, nach 18 Stunden Busfahrt wird Florianópolis sein.
Nina und Christian

Freitag, 8. Februar 2008

Yasawa Islands

Fiji: 300 Inseln, mit Palmen bewachsen, von Sandstrand umgeben, mit tuerisfarbenen Wasser, Haengematten und Kokusnuessen. Ja, so ist es wirklich. Und das ist natuerlich traumhaft schoen. Aber leider ist hier nicht alles so toll: Bei uns fing es schon mit dem Wetter an. Nachdem wir drei Tage in Nadi im Hostel festsassen, war der Hurricane so einigermassen vorbei und wir konnten unser Insel-Hopping durch die Yasawa-Islands beginnen.
Fuer unseren ersten Stop haben wir uns eine der weit entferntesten Inseln ausgesucht. Das hiess 5 Stunden Fahrt auf dem Yasawa Flyer. Und das war die Hoelle! Schon nach 10 Minuten haben sich die ersten uebergeben und nach einer Stunde sah man nur noch gruene Gesichter. Aber irgendwie haben wir dann doch noch bis zum Schluss ueberlebt und wurden froehlich mit dem Bula-Song bei unserer ersten Unterkunft begruesst.
Leider blieb das Wetter die ganze Zeit ziemlich schlecht. Der Himmel war eigentlich jeden Tag bewoelkt und immer wieder hat es geregnet. Und selbst wenn die Sonne mal scheint, ist das KLima hier absolut nicht angenehm. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass man sofort nass ist.
In unserer ersten Unterkunft waren wir die einzigen Gaeste und wurden toll von den Fijianern umsorgt. Sie haben uns zur Blue Lagoon gefahren, dem Traunstrand aus dem Film "Die blaue Lagune".

Und wir waren Angeln. Einfach mit Schnur, Haken und Koeder. Christian hat 4 Fische gefangen. Den Snapper gabs dann am naechsten Tag zum Mittag. Super lecker!
Auesserdem wurde uns beigebracht, wie man Kokusnuesse aufmacht, aus welchen man das Wasser trinkt, wie man das Fleich entfernt und die Milch gewinnt.
Auch unsere naechsten zwei Unterkuenfte waren schoen. In einem wurden wir mit einem Kokosnusscocktail begruesst, in dem anderen gab es eine Muschelkette zum Empfang. Insgesamt sind die Resorts hier sehr einfach. Teilweise hatten wir keinen Strom und die "Baeder" waren unter freiem Himmel. Aber die sogenannte Bure sah immer sehr niedlich aus und passt auch einfach auf so eine Insel.
Da es auf den Inseln keine Restaurants gibt, sind immer 3 Mahlzeiten bei den Resorts mit inbegriffen. Leider waren die meisten fijianischen Koeche nicht besonders begabt und wir sind oft mit knurrendem Magen vom Essen weggegangen und haben von Suessigkieten getraeumt. Wenigstens gabs zum Essen immer fijianische Livemusik. Anscheinend koennen alle Fijianer toll singen und Gitarre spielen.
Mehrmals waren wir schnorcheln. Die Korallen fingen schon wenige Meter vom Strand entfernt an. Wir haben wieder tolle bunte Fische gesehen. Am besten waren die riesigen, knall-blauen Seesterne.

Und natuerlich haben wir an einer Kava-Zeremonie teilgenommen. Die Fijianer reichen iheren Gaesten traditionell Kava zur Begruessung. Kava ist ein Getraenk aus Wurzeln, das aussieht wie Matsch und auch etwas so schmeckt ;)
Auf unserer vierten Insel und damit dem letzten Resort hatten wir ziemlich Pech mit der Unterkunft. In unserer Bure wimmmelte es nur so von handflaechengrossen, eckligen Spinnen. Die waren so unheimlich, dass wir darin auf keinen Fall eine Nacht schlafen konnten.
Zusaetzlich haben uns unsere Nachbarn von Pilzbefall und Riesenkakalacken in ihrer Bure berichtet. Und als wir uns dann auch noch die Klos angegeuckt haben, stand fest, dass wir hier nicht bleiben werden. Die Insel war zwar total schoen, sie ist mit einer anderen Insel durch eine Sandbank verbunden, so dass man rueberlaufen kann. Aber trotzdem wollten wir am naechsten Tag zurueck aufs Festland. Die eine Nacht haben wir uns dann noch in ein Einzelbett im 10er-Dorm gequetscht. Dort hatte man zumindest noch keine Spinnen gesehen. Stattdessen durfte man mit den Hunden des Resorts zusammenschlafen.
Jetzt sind wir also wieder in unserem tollen Hostel in Nadi, geniessen das saubere Bad und das fiecherfreie Bett.
Morgen gehts nach Los Angeles und Miami, bovor unsere letzten drei Wochen in Suedamerika beginnen.

Nina und Christian

Mittwoch, 30. Januar 2008

Bula!

Wir sind auf Fiji - und damit mitten im Hurricane :(
Es fing alles noch super an. Wir wurden mit Musik am Flughafen in Nadi empfangen und in unser super Hostel mit tollem Pool, Restaurant und Bar gefahren. Selbst am Abend war es noch ueber 30 Grad heiss und wir haben unser kaltes Bier am Pool genossen.

Auf einmal wurden alle Liegen am Pool zusammengeraeumt und die Fenster verbarrikadiert. Hurricane-Warnung!
Und tatsaechlich, nachts gings richtig los. Der Wind tobte und es schuettete aus Stroemen. Auch am naechsten Morgen war es nicht besser. Wir bekamen einen Zettel un
ter der Tuer durchgeschoben, dass es am besten sei auf dem Zimmer zu bleiben. Naja, wir wollten eh erst am naechsten Tag mit unserem Insel-Hopping starten und verbrachten den Tag mit Planung, lesen, faulenzen und in der Bar sitzen. Und das gleiche machen wir heute immer noch.
Es kam zwar inzwischen die "All Clear" Meldung aber die Schiffe fahren noch nicht zu den Inseln, da das Meer noch zu rauh ist. Wir wollten uns heute stattdessen Nadi Town angucken, aber dort steht alles unter Wasser und die Busse fahren nicht. So sitzen wir hier fest und druecken ganz fest die Daumen, dass morgen alles wieder gut ist und unser Insel-Hopping durch die Yasawa Islands beginnen kann.
Nina und Christian

Sonntag, 27. Januar 2008

Einmal rundherum

Da Wellington ganz im Sueden der Nordinsel liegt, hiess es nun fuer uns wieder auf in den Norden Richtung Auckland. Zu Anfang sind wir immer entlang der Westkueste gefahren, um uns noch ein paar schoene Straende anzugucken. Einen Teil der Strecke sind wir sogar doppelt gefahren, da Ninas Schuh beim Einkaufen aus dem Auto gefallen ist, wir es jedoch erst beim naechsten Stop am Abend bemerkt haben. Also sind wir noch mal schnell 100km zurueckgefahren und haben den Schuh tatsaechlich doch noch wiedergefunden :)

Wir sind weiter entlang der Kueste auf dem sogenannten "Surfer Highway" gefahren. In Oakura gab es einen so tollen Strand und einen schoenen Parkplatz mit Dusche fuer uns. Dort sind wir dann gleich zwei Naechte geblieben und haben so wichtige Sachen wie Beine rasieren und Betten neu beziehen erledigt ;)


















Der naechst groessere Ort war New Plymouth. Dort gab es eine schoene Promenade an der Kueste und man hatte einen tollen Blick auf den zweiten schneebedeckten Berg auf der Nordinsel, den Mount Egmount. Natuerlich sind wir auch zu dem moeglichst weit hochgefahren und haben dort oben lange gewartet und gefroren um gute Fotos zu machen. Aber ganz sind die Wolken leider nie weggezogen :(
Nach dem Mt. Egmount sind wir noch etwas ins Landesinnere gefahren. Wir sind dem "Forgotten World Highway" gefolgt, und der ist wirklich "forgotten". Auf dem ganzen Weg gab es eigentlich nur einen kleinen Ort, der sich auch gleich eigenstaendig zu einer Republik ernannt hat. Es stand ein verlassenes "Bordercontrol"-Haeusschen am Orteingang und man konnte sich Paesse im Cafe abholen.
Ansonsten haben wir wieder viele gruene Huegel, Schafe und Kuehe entlang des Highways gesehen.
Anschliessend gings weiter zu den Waitomo Caves. Wir haben eine Fuehrung durch das "Ruakuri Cave" gemacht und waren die einzigen Besucher :)
Wir haben dort unten in der Hoehle eine ganz besondere Art von Gluehwuermchen bewundern koennen. Sie kleben an den Waenden und haben ein leuchtendes Hinterteil und Klebefaeden, die herunterhaengen um Insekten zu fangen.
Nun waren wir mit der Westkueste fertig, hatten aber noch etwas Zeit, bevor wir unseren Campervan wieder in Auckland abgeben mussten. Wir sind noch einmal nach "Waihi Beach" gefahren, weil uns dort der Strand letztes mal so gut gefallen hat. Diesmal haben wir uns aber ausnahmsweise mal fuer drei Naechte einen Campingplatz dort gegoennt-sogar mit Pool:) Nach unserem kurzen Strandurlaub war es dann aber auch an der Zeit, zurueck nach Auckland zu fahren. Am vorletzten Tag mit unserem Camper waren wir noch im Auckland Zoo um uns Kiwis anzugucken, die wir in freier Wildbahn leider nicht gesehen haben. Danach haben wir an einem schoenen Platz in einem Vorort von Auckland gehalten, um zu kochen. Nach dem Essen wollten wir weiter und uns einen schoenen Schlafplatz suchen. Die Strasse in der wir standen war naemlich ziemlich zu schraeg zum Schlafen. Nur leider sprang der Camper nicht mehr an :( Die Batterie war kaputt und musste erneuert werden. Da wir aber inzwischen drei Stunden auf den Pannenservice gewartet haben und keine Werkstatt mehr offen hatte, konnte die Batterie erst am naechsten Morgen ausgetauscht werden. Naja, nun haben wir den Campervan wieder abgegeben und unsere Rundreise durch Neuseeland beendet. In den fast fuenf Wochen sind wir ueber 5000km gefahren und haben auch fast alles von der Nordinsel gesehen. Die Suedinsel haben wir uns fuer unseren naechsten Urlaub aufgehoben ;) Und jetzt gehts erstmal weiter nach Fiji.
Nina und Christian

Montag, 21. Januar 2008

Von weissen Bergen zu schwarzen Straenden

Noch immer sind wir unterwegs mit unserem Beatles-Camper. Inzwischen leider ohne Nadine und Jan, die zurueck in Australien sind. Nach dem Northland waren wir noch zusammen auf der Coromandel Pensinsula, einer super schoenen Halbinsel an der Nordkueste Neuseelands. Dort sind wir tolle Kuestenstrassen entlanggefahren, sind zur Cathedral Cove gewandert und waren am Hot Water Beach, einem Strand, an dem man nur die Fuesse ein paar Zentimeter in den Sand graben musste, um in 60 Grad heissem Wasser zu stehen.
Dann sind wir weiter entlang der "Bay of Plenty" gefahren. Dort gab es so tolle Sachen wie eine Riesenkiwi bei einer Kiwiplantage und wieder ein schoener Strand nach dem anderen.
Anschliessend sind wir ins Landesinnnere, nach Rotorua gefahren. Schon beim reinfahren in die Stadt kommt einem ein beissender Schwefelgestank entgegen und man sieht ueberall Rauchwolken aufsteigen. Rotorua liegt mitten im Thermalgebiet, ueberall sind heisse Quellen und Geysire.
Wir waren in einem Maori-Dorf, das mitten in dem Thermalgebiet lebt. Die Maoris nutzen die heissen Quellen zum Baden und Kochen. Es wurden Taenze vorgefuehrt und man konnte sich mit ihnen Fotographieren lassen. Das Zungerausstrecken soll Feinde abschrecken ;)
Ausserdem sind wir in "Orakei Korako" gewesen. Dort konnte man sich noch einmal besondere Thermalquellen in ganz bunten Farben, blubbernde Matschseen und riesige Geysire angucken.





Nachdem wir genug vom Schwefelgestank hatten, sind wir weiter zum Lake Taupo gefahren, dem groessten See Neuseelands.
Suedlich von Taupo faengt der Tongario National Park an. Schon in Taupo konnten wir die schneebedeckte Spitze des Mt Ruapehu sehen. Wir konnten mit dem Auto bis auf 2000m hochfahren, um uns den Berg anzugucken. Es gibt dort tolle Wanderwege, aber wir haben die Rundfahrt mit dem Auto vorgezogen :)
Nach den Bergen gings an die Ostkueste - nach Napier. Die Fahrt dorthin war total schoen. Tolle gruene Berge, ueberall Schafe - nur bei der kurvigen Strasse konnte einem leicht schlecht werden.
Napier ist eine schoene Stadt am Wasser, mit einem besonderen Strand: bestehend aus lauter kleinen schwarzen Steinen. Sah richtig schoen aus.

Nach Napier wollten wir uns eigentlich in der Naehe einen Campingplatz suchen. Aber irgendwie gab es dort nichts schoenes, also sind wir kurzentschlossen rueber an die Westkueste gefahren. Dort hatten wir zwei tolle Strandtage auf einem Campingplatz in Himatangi. Endlich mal wieder Waesche waschen, ganz legal duschen, in einer Kueche kochen und Kameras usw wieder aufladen.
Danach gings weiter nach Wellington. Die Stadt liegt umgeben von Bergen, so dass wir mit einer Cable Car nach oben zum Botanischen Garten fahren konnten und dort einen schoenen Blick auf Wellington und den Hafen hatten.

Da wir so lange nicht ins Internet konnten, haben wir nach Wellington noch einiges erlebt, aber das folgt dann im naechsten Bericht.

Nina und Christian






Donnerstag, 3. Januar 2008

Mit den Beatles durch Neuseeland

Wir sind in Neuseeland!
Und hier haben wir einen tollen Wicked Camper, bemalt mit den Beatles, fuer die naechsten 5 Wochen. Hinten haben wir alles zu einer Liegeflaeche umgebaut, so dass wir gemuetlich schlafen koennen. Zum Zaehneputzen und abwaschen, haben wir ne kleine Spuele drin, nur mit dem Duschen ist es immer wieder ein Abenteuer. Bis jetzt haben wir uns immer heimlich auf einen Campingplatz geschlichen und dort geduscht. Das geht erstaunlich einfach ;)
Und wir haben immer tolle Uebernachtungsplaetze gefunden: driekt am Strand oder auch im Wald, aber da haben wir schon herausgefunden, dass das nicht so eine gute Idee ist. Da wimmelt es naemlich nur so von Muecken.
Auf dem einen Foto sieht man den Sonnenuntergang an unseren ersten Uebernachtungsstop direkt am Meer. Und an Silvester standen wir an einem schoenen See und haben gemuetlich vor unseren Campern gefeiert. Leider ohne Feuerwerk, aber dafuer mit einem tollen Sternenhimmel. Da waren wir dann auch schon zu sechst unterwegs: wir in unserem Wicked Camper, Nadine und Jan in der Luxusvariante mit Klo und Dusche und Kristian und Tobi haben mit einem Zelt vorlieb genommen.













Mittlerweile sind wir von Auckland aus bis zur noerdlichsten Spitze der Nordinsel hochgefahren.
Dort am Leuchtturm kann man die beide Meere, Tasman Sea und Pacific Ocean, ineinanderfliessen sehen. Auf dem Rueckweg haben wir am 90 Mile Beach (der eigentlich "nur" 90 km lang ist) gehalten und sind die riesigen Sandduenen hinaufgekrakzelt.

Das gesamte Northland, also die Spitze ueber Auckland, war total schoen: gruene Berge (wie bei Herr der Ringe) und Traumstraende.
Nina und Christian